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Müllvermeidung-Mülltrennung


Der Schutz unserer Umwelt und die Verwertung von Rohstoffen ist uns als Schulgemeinschaft ein großes Anliegen. In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Rosenheim, Herrn Bock, Mitarbeiter im Bereich Kreislaufwirtschaft, haben wir unser Engagement in diesem Bereich weiter verstärkt und auch praktisch umgesetzt, denn neben der Theorie, steht auch die konkrete Umsetzung im Mittelpunkt - frei nach der Devise:

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt." (Dalai Lama)

So kam Herr Bock mit seinen Teamkolleginnen Frau Dr. Peters und Frau Zehentmair jeweils 2 Schulstunden in alle Klassen 1 - 9 und unterwies die Kinder und Jugendlichen altersgerecht über Mülltrennung, Müllvermeidung und Rohstoffverwertung.


Am Ende der interessanten und abwechslungsreichen Schulstunden bekamen die Schülerinnen und Schüler als Erinnerung an dieses Projekt sogar noch eine Brotbox geschenkt.

Herzlichen Dank noch mal dafür.

Elternabend


Im Zuge unseres ökologischen Projekts in Kooperation mit dem Landratsamt Rosenheim kam Herr Bock in der Mitte der Projektwoche zu einem Kurzvortrag an unsere Schule, um uns Lehrkräfte, die Eltern der Schulen und Kindergärten in Ostermünchen sowie den Kommunalpolitischen Arbeitskreis über das Thema Müllvermeidung und Müllentsorgung im Landkreis Rosenheim zu informieren.
Herr Bock als Vertreter der Abfallwirtschaft des Landkreises Rosenheim zeigte auf, welche Problematiken das Thema Müll für unsere Zukunft und die Umwelt in sich trägt, aber auch welches Potenzial Abfälle haben kann.
Es wurde erläutert, wie die Müllentsorgung im Landkreis Rosenheim gewährleistet wird und wie Recycling funktioniert.

Aktionstag mit "Ramadama"


Am Mittwoch der Projektwoche fanden in allen Klassen verschiedene Aktionen rund um das Thema Müll und Umweltschutz sowie ein "Ramadama" rund ums Schulhaus und in der Umgebung der Schule statt.

Eindrücke vom Aktionstag zum Thema Müll/Umwelt


Kompostierungsanlage und Wertstoffhof


Die beiden dritten und vierten Klassen durften im Rahmen des Umweltprojekts auch den Wertstoffhof in Tuntenhausen und im Anschluss daran die Kompostierungsanlage in Bruckmühl besichtigen.

Ein interessanter Tag außerhalb des Klassenzimmers und Schulgeländes, der lange im Gedächtnis bleibt.

Besuch der Müllverbrennungsanlage


Die Mittelschulklassen 5 - 9 erhielten nach den Herbstferien die Gelegenheit, die Müllverbrennungsanlage in Burgkirchen zu besichtigen.

Auch ein interessanter aufschlussreicher Tag, der allen Schülerinnen und Schülern einen guten Einblick in unsere energetische Müllverwertung bot.


Wie berichten über unseren Besuch in Burgkirchen


Morgens um 08:00 Uhr fuhren wir mit der 5. Klasse mit dem Bus nach Burgkirchen zum Müllheizkraftwerk. Nach fast zwei Stunden kamen wir endlich an. Vor dem Eingang machten wir noch ein Klassenfoto und gingen dann hinein.

Drinnen wurden wir in zwei Gruppen, 5. und 6. Klasse aufgeteilt. Wir wurden in zwei verschiedene Räume geführt, in dem jede Klasse zuerst einmal einen ca. 10-minütigen Film vorgeführt bekam. Darin sahen wir u. a. wie aus Restmüll Strom hergestellt werden kann und wie man Müll vermeiden kann.

Nach dem Film machten wir eine kurze Essens- und Trinkpause.

Anschließend bekam jeder einen passenden Helm und wir wurden von Frau Bernecker im Müllheizkraftwerk herumgeführt.

Wir sahen einen riesigen Bunker, der mit Hilfe eines Krans mit Müll befüllt wurde. Dieser Müll wird dann zur Verbrennung weitergeleitet.
Wir wurden auch zur LKW-Waage geführt, auf der die Müllwägen vor und nach der Entladung ihres Mülls gewogen werden. Wir durften uns als gesamte Klasse auf die Waage stellen. Unser Gesamtgewicht verraten wir allerdings an dieser Stelle nicht. :-)

Eine weitere Station auf dem Weg durch das Werk war der "Rangierbahnhof", denn der Müll wird auch mittels Bahnwaggons angeliefert.

Als Verbrennungsrückstände werden auch Mengen an Salz (wir durften es anfassen) gewonnen, welches im Winter als Streusalz verwendet wird.

Auch in den Ofen, in dem der Müll bei über 800°C verbrannt wird, durften wir durch eine Luke hineinschauen, was echt beeindruckend war.

Am Ende der Führung gingen wir in den Raum, in dem mit riesigen Turbinen/Generatoren Strom erzeugt wird.

Als kleine Erinnerung an die Führung im Müllheizkraftwerk bekam jeder von uns am Schluss noch eine kleine blaue Mülltonne, die man z. B. als Stiftehalter benutzen könnte.

Da so eine Führung hungrig macht, durften wir uns kostenlos in der Werkskantine - unsere Lehrer haben für uns vorbestellt - mit Jägerschnitzel und Spätzle stärken.

Dafür sagen wir noch einmal herzlichen Dank an die Organisatoren vor Ort in Burgkirchen.

Es war ein kurzweiliger interessanter Vormittag, auch wenn wir hierfür eine sehr lange Fahrt in Kauf nehmen mussten.
Wir wissen jetzt, was mit unserem Restmüll passiert.
Und gleichzeitig bemühen wir uns, Müll grundsätzlich - falls möglich - zu vermeiden.


Die Autoren: Marinus L., Sophia W. (6. Klasse)