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Eröffnung des ersten Leseclubs im Landkreis Rosenh Ferienaktion "Unser Leseclub liest ein Buch"



Ferienaktion "Unser Leseclub liest ein Buch"


Mit den Büchern ins Reich der Phantasie verreisen

Mit Corona kam auch das Schulleben an unserer Schule etwas durcheinander. Doch gemeinsam schafften wir die schwere Zeit.

Um den Schulkindern die Ferien zu versüßen und sie auch für die entgangenen Stunden im Leseclub zu entschädigen, hat sich die Stiftung Lesen etwas Besonderes ausgedacht: Das betreute Sommerferienangebot „Unser Leseclub liest ein Buch“. Die Teilnehmer der Aktion, sie ist freiwillig, erhalten ein Kinderbuch geschenkt, dessen Lektüre während der Ferien mit spielerischen Aktivitäten begleitet wird. Und: Sogar ein virtuelles Treffen ist eingeplant. Dort unterhält sich die Gruppe dann, wie einem das Buch gefallen hat. „Die Kinder dürfen dann auch ihren Lieblingssatz vorlesen“ meinte Michaela Pelz, die als Journalistin und Referentin in der Offenen Ganztagesschule diese Aktion mitorganisierte. Zum Abschluss des Projektes fertigen die Kinder dann ein Bild, einen Text oder eine Bastelarbeit an, die nach dem Beginn des Schuljahres 2020/21 in der Schule ausgestellt wird.

Frau Careddu-Bayr fand die Leseclubaktion als eine tolle Idee. „Mit Büchern könnt ihr im Urlaub ohne großen Aufwand ins Reich der Phantasie verreisen“. Und das ohne Mund- und Nasenschutz, preisgünstig und umweltfreundlich!

Ohnehin ist der Leseclub an der Ostermünchner Schule seit nun schon nahezu fünf Jahren eine absolute Erfolgsgeschichte. Und eine Rarität im gesamten Landkreis Rosenheim.

Frau Pelz stellte anschließend die drei Bücher der Aktion vor: Anne Beckers Buch „Die beste Bahn meines Lebens“, „Pippa Pepperkorn macht Ferien“ von Charlotte Habersack und Nina Blazons „Ein Baum für Tomti“.


„Die Stiftung Lesen schenkt uns die Bücher“ meinte Pelz freudig und animierte die Kinder, auch bei den beiden Internettreffen während der Ferien mitzumachen. Denn, wie proklamiert die Stiftung Lesen die Wichtigkeit des Lesens: „Lesen muss Teil jeder Kindheit und Jugend werden, damit alle die gleichen Chancen haben“. Dafür arbeitet die Stiftung Lesen gemeinsam mit Partnern und vielen Ehrenamtlichen. So auch in Ostermünchen.

Zwischenbilanz


Zwischenbilanz FERIENAKTION LESECLUB OSTERMÜNCHEN: Ein voller Erfolg!

Aufgaben in den Ferien: Wer mag denn sowas???!!!
Na, die mehr als 20 Schülerinnen und Schüler, die sich für die von der Stiftung Lesen unterstützte Ferienaktion „Unser Leseclub liest ein Buch“ angemeldet haben.
Schon seit Juli, als vor den Sommerferien die Exemplare der Bücher ausgegeben wurden, die die Kinder natürlich behalten durften, beschäftigen sich die teilnehmenden Mädchen und Buben intensiv mit „Pippa Pepperkorn macht Ferien“ (Charlotte Habersack & Melanie Garanin), „Ein Baum für Tomti“ (Nina Blazon & Karin Linde) und „Die beste Bahn meines Lebens“ (Anne Becker).

Manche konnten es gar nicht abwarten und lasen direkt nach der Übergabe alles in einem Rutsch, andere hielten sich an die Anregungen von Projektleiterin Michaela Pelz, die Kapitel häppchenweise zu genießen. Bei den im Rahmen der Aktion stattfindenden virtuellen Treffen wurde dann das bisher Gelesene besprochen. Quizfragen und kleine Einspielfilme rundeten die jeweiligen Veranstaltungen ab, so dass die Zeit wie im Flug verging. Auch kleinere technische Probleme konnten kreativ gelöst werden und es tat der Konzentration keinen Abbruch, dass hier ein kleines Geschwisterkind neugierig um die Ecke schaute oder dort die Runde vor dem Bildschirm gar durch Katzendame Emma erweitert wurde.
Beim Mini-Italienischkurs wurde nicht nur das Zählen geübt, sondern auch die Bestellung von Eis; neben den Bedürfnissen von Pflanzen ging es auch um das Stechverhalten von Mücken und Bastelideen gab es außerdem.

Selbst diejenigen, die an den Video-Treffen nicht teilnehmen konnten, wurden von Frau Pelz mit Anregungen bedacht. „Alles kann, nichts muss“, war dabei die Parole und die Leseclub-Koordinatorin nach eigenen Angaben selbst gespannt wie ein Flitzebogen, welche der Themenvorschläge ihre „Leseheldinnen und Lesehelden“ (so die liebevolle Bezeichnung von Schulleiterin Margaret Careddu-Bayr) bearbeiten würden.
Die Qualität des schon nach kurzer Zeit erfolgten Rücklaufs übertraf allerdings sämtliche Erwartungen.

Michaela Pelz hatte die Kinder der Lesegruppe „Ein Baum für Tomti“ eingeladen, Zeichnungen, Fotos oder Texte rund um Baumkobolde anzufertigen. Drittklässlerin Ellie fotografierte dafür die Bäume rund ums Haus und überlegte sich, wie sie die Fee am besten auf das Bild befördern könne. Weil sich der Farbausdruck nicht direkt bemalen ließ, regte die Mutter an, etwas aufzukleben. Damit die Figur auch hineinpassen würde, musste aber zunächst der im Walnussbaum hängende Meisenring ausgemessen werden. Im Anschluss wurde die Papierfigur im Baum befestigt, noch ein Foto gemacht, das Ganze ausgedruckt, auf Pappe aufgezogen und dann weitere Elemente hinzufügt – z. B. Glitzersteine.
Die Bildunterschrift lautet:
"Und eine Baumbewohnerin (Walli) mit Ihrer Freundin Laura haben wir auch bei uns im Garten entdeckt. Walli strickt schon einen Schal für den Herbst!"

Was wohl bis zum Schulbeginn im Herbst sonst noch so eintrudeln wird an Zeichnungen, Texten, Collagen oder Bastelarbeiten? Die Schulleitung und die Projektgruppe der Leseclub-Ferienaktion warten jetzt schon gespannt auf die Einreichungen dieser (Haus-) Aufgaben der ganz besonderen Art!

Michaela Pelz

Die ersten tollen Ergebnisse