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Abschlussfeier der beiden neunten Klassen


Goodbye Schule....


Abschluss-Ehrung für unsere Mittelschüler

26 Absolventen aus zwei Abschlussklassen verlassen nun unsere Mittelschule – alle mit Lehrstelle oder schulischer Perspektive. Zweimal wurde in der Praxisklasse ein Schnitt von 2,0 erzielt – in der Regelklasse machten die besten ihren Quali mit 1,3 und 1,5.

Ehre, wem Ehre gebührt … - Unter diesem Motto verabschiedeten wir am Donnerstagabend vor Ferienbeginn in der festlich geschmückten Aula unsere scheidenden Schülerinnen und Schüler. Sie waren ein „besonderer Jahrgang“, weil sie sich selbst von Corona nicht ausbremsen ließen, sondern dank „Willenskraft, Anstrengung und Optimismus“ ihr Ziel erreicht und einen guten Abschluss erzielt haben. Auch für vorher nie gehörte Komplimente wie „Wir lerna lieba in da Schui als dahoam.“ werden wir sie definitiv in Erinnerung behalten.

Die besonderen Umstände und gemeisterten Herausforderungen würdigte auch Landrat Otto Lederer. Seine Botschaft, wie auch die der aufgrund der Regelungen leider abwesenden Fachlehrerinnen Frau Hibinsky und Frau Lasinger sowie des gesungenen, irischen Reisesegens von Religionslehrer Herrn Schmölz erfolgten per Videozuspielung.

Persönlich anwesend war 2. Bürgermeisterin Maria Breuer, die sich freute, gerade bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal Georg Weigl vertreten zu dürfen und den jungen Menschen das Bibelzitat von „Glaube, Hoffnung und Liebe“ mit auf den Weg gab.

Immer an ihre Schützlinge geglaubt hatten vor allem die beiden Klassenlehrkräfte. In seiner launigen Rede versicherte der Thomas Grill (Klassenleiter der 9. Klasse), seine 16 Absolventinnen und Absolventen seien nun alle topfit und bereit, „Jugendbereich und Heimatverein zu verlassen, um nun mit neuen Trainern, Betreuern und Mitspielern eine sportliche Zukunft in ihrer Lieblingsdisziplin“ zu finden. Auch Markus Birk (Klassenleiter der Praxisklasse) und Sozialpädagogin Katharina Lütke, die zehn Schülerinnen und Schüler der Praxisklasse zum Abschluss geführt hatten, lobten mit bewegenden und sehr persönlichen Worten für jeden einzelnen Stammspieler und „Neuzugang“ deren Einsatz - vor allem während der Praktika. Und obwohl die sonst insgesamt bis zu zehn Wochen lange Berufsfindung diesmal drastisch verkürzt gewesen sei, hätten „alle Bewerbungen zu einer Ausbildungsstelle geführt“. In der Summe sei es also ein tolles Schuljahr gewesen, mit unerwartet positivem Effekt auf die Leistungen aufgrund der Differenzierung in kleine Lerngruppen.

Glück hatten die künftigen Mechatroniker, Friseurinnen, Feinwerkmechaniker, zahnmedizinische Fachangestellte, Metzger, Kinderpflegerinnen, Landwirte, Fachlehrerinnen für Hauswirtschaft und Zimmerer auch deswegen, weil ihre Abschlussfahrt nach Berlin bereits zu Beginn des Schuljahres stattgefunden hatte. Mit zahlreichen Anekdoten erinnerten die Schüler/innen Verena Hauser und Kevin Huber an diese Reise – trotz persönlicher Anwesenheit aus bekannten Gründen per Video, wie schon zuvor bei ihrer Dankesrede an die Mitglieder der Schulfamilie, mit dem zentralen Element „Ihr habt immer an uns geglaubt.“

So war es, trotz aller Einschränkungen wie Einzeltischen, nur wenigen Gäste, Abholung der aufgestellten Zeugnisse statt persönlicher Übergabe mit Handschlag, eine würdige Feier mit reichlich Geschenken: Fotocollagen von den Lehrkräften, Sonnenblumen, einen personalisierten Stift und Haftnotizen in Pfeilform („um auch an Alternativen, Umwege und andere Blickwinkel zu denken“) von der Schule, eine Ehrenmedaille („für besondere Leistungen“) vom Elternbeirat.

Und stärker als Abschiedsschmerz und Rührung wog der Stolz über das Erreichte: Ehre, wem Ehre gebührt!

Michaela Pelz


Die besten Absolventen

Anna Neureuther (9 R): 1,3 und Kevin Huber (9 P): 2,0
Anna Neureuther (9 R): 1,3 und Kevin Huber (9 P): 2,0
Josef Westner (9 R): 1,5 und Thomas Unterbuchner (9 P): 2, 0
Josef Westner (9 R): 1,5 und Thomas Unterbuchner (9 P): 2, 0