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Schule des Wohlbefindens



Projekt-Übersicht


Musik beschwingt Körper und Geist


Gabi Schweiger - begnadete Musikerin und aktives Mitglied im Spielmanns- und Fanfarenzug Beyharting - brachte der fünften und den beiden sechsten Klassen mit viel Praxis nahe, dass Musik bzw. "Musikmachen" Körper und Geist gesund und fit hält.
Eine Herausforderung für die Referentin, einen Bogen zu spannen, von Musik, die wichtig ist für Seele und Geist und große Entspannung und auch Genugtuung in unserem Gefühlsleben hervorruft, bis hin zur Spielmannsmusik.

Gabi Schweiger versuchte den Kindern zu verdeutlichen, wie kranke, seelisch belastete Menschen in der "Yeti-Haltung" ihr Leben bestreiten, fröhliche Menschen aber mit Körperspannung ein viel gesünderes Aussehen für die Mitmenschen ausstrahlen, was zur ersten Überleitung auf die Musik hinführte, da man ja im Spielmannszug Beyharting heuer schon fleißig für die deutsche Marschwertung geübt hatte und sehr viel mit Körperspannung und Körperausdruck gearbeitet wurde.

Anschließend entführte Gabi Schweiger die Kinder ins Mittelalter, dem Ursprung des gemeinsamen Musizierens. Die "Spuileit" aus damaliger Zeit waren noch Geächtete, ehr- und rechtlos, zogen von Haus zu Haus, von Burg zu Burg und bestritten so ihren kargen Lebensunterhalt. Sie waren damals schon in ganz Europa unterwegs. Außerdem fungierten sie noch als Gaukler, jonglierten oder spielten Theater und erledigten (passend zum Tag der Gesundheit) Bader-Arbeiten, zogen Zähne, rassierten und frisierten die Leute und behandelten Wunden... Zudem waren sie als die damalige Tageszeitung zwischen den Burgen und Bauernhöfen unterwegs.

Spielmannszüge entstanden erst viel später, als das Militär auf die Musiker aufmerksam wurde. Bis zu dieser Zeit hatte man in den Schlachten nämlich ziemlich viele "Fahnenflüchtige" und man kam drauf, dass Soldaten, die singen, nicht mehr so viel Angst haben und sich leichter in den Kampf führen lassen. Für Signalinstrumente wurde das Material Metall entdeckt. So entstanden die ersten langen Metallinstrumente, die Businen (Gabi Schweigers Busine hat eine Länge von 2,05 Meter). Es war sehr beschwerlich, mit so einem langen Musikgerät zu hantieren, so kam man schließlich auf die Idee, Bögen einzubauen, es entstanden die ersten Fanfaren, alles noch im Naturtonbereich. Mit einem Demofilm vom Instrumentenbauer Peter Baumann aus Aschau, der auch die Beyhartinger gelegentlich beliefert, konnten die Kinder miterleben, wie schwierig es ist, Instrumente zu bauen und wie es schließlich funktioniert, Bögen in Metallrohre zu biegen. Es muss nämlich Blei eingegossen werden. Bis zu dieser Zeit gab es ausschließlich Spielmänner (und ein paar Spielweiber), was auch die bei Spielmannszügen sehr verbreitete "Landsknedchts-Bekleidung" erklärt. Um 1830 wurden die Ventile erfunden und ab dieser Zeit entstanden dann die ersten Blaskapellen.

Zum Abschluss konnten die Kinder noch einige Spielmannsinstrumente ausprobieren und hatten sichtlich Spass, der Spielmannsflöte, der Landsknechtstrommel und den Fanfaren des Spielmannszuges Beyharting Töne und Geräusche zu entlocken. Im Abschlusswort freute sich Gabi Schweiger über die sehr intensive Teilnahme der Kinder und stellte nocheinmal die Frage in den Raum: "Gehts ihr jetzt in der Yeti-Haltung hoam oder mit Körperspannung"? Ein Tag voller Spaß.

Geschmacksparcours: Teste deine Sinne!


„Mach mit – sind deine Sinne fit?“ lautete das Motto am Dienstag, den 17.10.17 für die Kinder der Klassen 1 a, 1 b und 3.

Obst und Gemüse kann man nämlich nicht nur schmecken, sondern auch fühlen, sehen, riechen und sogar hören.

In der Schulküche war ein Geschmacksparcour mit fünf Stationen aufgebaut, an denen die Kinder ihre Sinne üben und verfeinern konnten.

Die Stationen wurden ganz toll betreut von 5 Schülern der Klasse 9 und 9 P.

Station "Schmecken"



Station "Sehen"



Station "Hören"



Station "Fühlen"



Station "Riechen"



"Mädchen-Sprechstunde" mit Frau Schmidbauer


Am dritten Projekttag bot Frau Schmidbauer den Mädchen der 6. und 7. Klassen eine 2-stündige "Mädchen-Sprechstunde" an, in der sie anschaulich über folgende Themen referierte und für die vielen Fragen der interessierten Zuhörerinnen zur Verfügung stand.

- Der weibliche Zyklus Fakten zur Periode

- Tipps zur 1. Periode

- Tipps bei schmerzhafter Regelblutung

- Verhütungsmethoden Vor- und Nachteile

- Erster Besuch beim Frauenarzt

Die Mädchen fühlten sich am Ende der kurzweiligen beiden Schulstunden rundum gut informiert.


gesunde Brotsnacks


Frau Preissinger - zertifizierte Gartenbäuerin und Bio-Landwirtin mit Leib und Seele - erklärte den Schülerinnen und Schülern der 4. bis 6. Klassen den Zusammenhang zwischen biologischer Landwirtschaft und gesunder Ernährung. Dabei setzte sie den Schwerpunkt der Unterrichtsstunde auf die Brotherstellung mit den besonders gesunden Urgetreidesorten Dinkel und Emmer.




Schließlich durften die Schülerinnen und Schüler selbst praktisch aktiv werden und sich ihre eigenen Dinkel- und Emmer-Brotsnacks zubereiten:
Brot schneiden - Biobutter oder Frischkäse darauf - frischen Schnittlauch schneiden - mit Kapuzinerkresse dekorieren - fertig ist der leckere Snack!

frisches Gesundes kann soooo lecker sein!
frisches Gesundes kann soooo lecker sein!

Drums Alive mit Irmi Spiegel


Bei unserer zweiten Station in dieser Woche konnten wir Viertklässler uns sportlich betätigen. Frau Irmi Spiegel von der SVO brachte den Kinder mit vollen Elan die Sportart „Drums Alive“ näher. Dabei trommelten die Kinder mit Schlagzeugstöcken zu motivierender Musik auf fixierte Gymnastikbälle. Sie lachten, tanzten, trommelten und jubelten dabei ordentlich. Die 4. Klasse hatte sichtlich Spaß bei dieser Aktion und wünscht sich diese Sportart nun jeden Freitag! ;) Einen herzlichen Dank an Frau Spiegel für diese motivierende Aktion.


Kochen mit Frau Reinheckel


So viele Kürbissuppenesser

Die Zweitklässler beendeten die Woche der Gesundheit mit einem kulinarischen Ereignis: sie durften zusammen mit Frau Reinheckel und Frau Masel ihre eigene Kürbissuppe zubereiten und dann auch gemeinsam verspeisen. Eifrig schälten und schnitten die Kinder Kartoffeln, Kürbisse, Karotten und Zwiebeln. Während die Suppe dahin köchelte, wurden die einzelnen Arbeitsschritte genau besprochen. Es gab sogar noch eine Nachspeise, die von Frau Hibinsky und ein paar Kindern zubereitet wurde: leckeren Obstsalat mit Joghurt. Dann konnten es die Schüler kaum mehr erwarten, bis das Essen fertig war. So mancher stellte fest, dass das wirklich Spaß macht, wenn man beim Kochen mithelfen darf.
Das Lob der Kinder:"Des war wirklich a guade Suppn!" war Bestätigung genug, dass dies eine gelungene Aktion war!

Zahngesundheit mit Frau Dr. Wiesner


Für die beiden ersten Klassen stand am Donnerstag der Projektwoche das Thema Zahngesundheit auf dem Programm. Die Zahnärztin Frau Dr. Wiesner besprach mit den Erstklässlern die Funktion der Zähne, welche Lebensmittel für die Zähne gesund und welche ungesund sind und zeigte schließlich, wie man die Zähne richtig putzt.


Besuch der Apothekerin Frau Jäger

Am 19.10.2017 durfte die 7. Kasse einen interessanten Vortrag der Apothekerin Fr. Jäger miterleben. Dabei stelle Frau Jäger die Unterschiede von Nahrungsmittel vor. Die Klasse lernte zwischen verschiedenen Kohlenhydraten zu unterscheiden, beschäftigte sich mit der Lebensmittelpyramide und musste letztlich erkennen, dass die ein oder andere Süßigkeit besser mal durch ein Obststück ersetzt werden sollte. Abschließend durften die SchülerInnen in einem Experiment verschiedene Obstsorten testen und geschmacklich einsortieren.


Besuch der Bio-Metzgerei von Klaus Bartl

Am Mittwoch, den 18.10.2017, erreichten wir, die 5. Klasse, bei schönstem Wetter den Bio-Metzger Klaus Bartl in Berg (Ostermünchen). Zu Beginn durften die Kinder als "warming up" die Hasen streicheln, anschließend zeigte er uns zunächst den Schlachtraum, der für einige geruchsempfindliche Kinder gewöhnungsbedürftig war. Weiter gingen wir in den Raum, in dem das Fleisch verarbeitet wird. Herr Bartl erklärte uns das Verwursten mithilfe von Därmen oder das Herstellen von Hinterschinken. Im dritten und letzten Raum zeigte er einzelne Werkzeuge zum Zerlegen des Fleisches.
Da der Hof auch 30 Kühe bewirtschaftet, die die Milch für die Molkerei ‚Berchtesgadener Land‘ produzieren, gingen wir auf die Weide und konnten uns von dem geruhsamen Leben der Kühe überzeugen.
Wieder zurück am Hof durften wir noch die Kälber bewundern. Das Jüngste war erst 24 Stunden alt. Nebenbei erfuhren wir, dass auf dem Hof auch Roggen biologisch angebaut wird.
Nach all den Eindrücken konnten sich die Kinder auf dem Hof austoben.
Mit einem herzlichen Gruß vom ‚Berchtesgadener Land‘ bekam jeder Schüler je zwei leckere Früchtejogurts und dazu ein kleines Heft mit Buntstiften.
Man merkt der Familie Bartl an, dass sie voll und ganz hinter der Philosophie der biologischen Landwirtschaft stehen.
Nach zwei Stunden bedankten und verabschiedeten wir uns von der Bio-Metzgerei Bartl und traten eher unwillig den Weg zurück zur Schule an.


Kaspressknödel, Gemüseragout und Blattsalat stand auf dem Speiseplan unseres Essensanbieters aus Bad Aibling: BIO KONTOR 7 am Donnerstag, den 19.10.2017.

Im Rahmen der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit konnten wir den Bio-Spitzenkoch Tino Schmidt gewinnen, der mit Schülern und Schülerinnen der 8. und 9.Klasse in der Schulküche das Menü zubereitete.


Herr Schmidt hatte viel zu erzählen, denn als selbstständiger Koch hat er bereits zahlreiche Erfahrungen auf Messen, im Fernsehen oder als Berater für Restaurants und Firmen gemacht.

Sein Motto lautet: "Ich bin BIO-Spitzenkoch, weil ich zeigen möchte, dass Bio alltagstauglich ist."


Nach der Fragerunde konnte es nun endlich losgehen, natürlich ist das Händewaschen auch in der Schule obligatorisch.


„Wer lesen kann ist klar im Vorteil“ das gilt auch in der Küche. Ohne Rezept läuft da gar nichts!


Wie in einer Großküche hatte Herr Schmidt viele Zutaten bereits vorbereitet mitgebracht, wie etwa die geschnittenen Brotwürfel für die Knödel oder den bereits geschnittenen und gewaschenen Salat.

„Super, wir müssen nicht weinen, denn die Zwiebel ist schon gewürfelt!“, freuten sich Lisa und Celina.


Jetzt wurde fleißig gerührt, gemischt, angebraten und schließlich abgeschmeckt!


Vor dem Genuss stand die Prüfung der Kerntemperatur des Kaspressknödels, die musste mindestens 85°C erreichen.


So, jetzt nur noch schnell den Tisch gedeckt und dann: „Guten Appetit!“.


Das ließen sich die Köche nicht zweimal sagen!


Zuletzt begutachtete auch Frau Careddu-Bayr das Ergebnis und überreichte ein kleines Geschenk an unseren Bio-Spitzenkoch.


Herr Klotz und Jugendsozialarbeiterin Frau Lütke bereiteten zusammen mit ihren Schülern der Praxisklasse ein gesundes Frühstück zu.
Und: Auch das kann schmecken!!! :-)