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Aktionen im vergangenen Schuljahr



7. Klasse



Klassenleitung

Ranker Beatrice

Klassensprecher

1. Klassensprecher: Annalena Ametsbichler
2. Klassensprecher: Kevin Huber

Klassenelternsprecher

1. Sprecher: Michaela Neumayer
Stellvertreter: Birgit Westner



Aktionen im vergangenen Schuljahr


Kunst trifft AWT: Workshop und Themenführungen im Holztechnischen Museum in Rosenheim

Nach einer unterhaltsamen Zugfahrt und flottem Gehen durch das Rosenheimer Zentrum, gelangte die siebte Klasse zu dem schönen mintfarbenen Altbau in der Altstadt: dem sehr geschmackvoll, sinnvoll gegliederten und informativ gestalteten Holztechnischen Museum. Während der netten Begrüßung und Einteilung der zwei Gruppen zogen kleine Holzkreisel, Korkkrawatten und Holzspielsachen im Foyer die Blicke einzelner Schüler sofort auf sich.


Die eine Gruppe begleitete die Workshop-Leiterin über eine enge und sehr steile alte Holztreppe in das sehr kühle Dachgeschoss, in dem das Herstellen eines eigenen Klangspiels ihnen laut ihrer Aussage schon warm machen würde. Hochkonzentriert wurde also mit einer Handsäge so genau wie möglich die Bleistift-Vorzeichnung auf dem dünnen Holz ausgesägt, anschließend mit Schleifpapier schöne Rundungen erzielt und mithilfe eines Abstandhalters und auch des Banknachbarn die drei unterschiedlich langen Klangstäbe mit dünnen Fäden mit Knoten angebracht. Dies erforderte Geduld und Fingergeschick. Warm war zwar danach nicht jedem, aber jeder freute sich über sein in nur einer Stunde erschaffenes, lieblich klingendes und filigranes Holzkunstwerk.


Stolz präsentierten sie ihre Klangspiele ihren Klassenkameraden, die gerade nach ihrer Themenführung „Holz und Holzwerkstoffe, Holzberufe“ zur kleinen Pause dazu stießen. Zuvor hatten diese acht Schüler in Begleitung von Klassenlehrerin Frau Ranker zu Beginn der einstündigen Führung mit einer Holz-Expertin ihr Wissen bezüglich Laub- und Nadelbäumen anhand einer Sinnesstation mit acht Baumarten gefestigt. Sie lernten, dass der Zimmermann auch heute noch mit einer Schlagschnur arbeitet, welche eine gerade Linie erzeugen kann, und durften das auch selbst ausprobieren. Außerdem konnten sie Faser-, Schichtstoff- und Verbundplatten und viele andere Holzwerkstoffe bestaunen, anfassen und über ihre Verwendung erfahren. Anhand eines Fragebogens notierten sie zum Schluss auch noch drei Holz verarbeitende Berufe die im Museum zu sehen sind sowie zu jedem Beruf zwei entsprechende Werkzeuge.


Die zweite Gruppe in Begleitung von Kunstlehrerin Frau Fricke fachsimpelte zuerst über Mammutbäume - eine sehr interessierte Schülerin durfte sogar einen Samen zum Einpflanzen mitnehmen! Danach informierte die Expertin über diverse Werkzeuge, die in der Steinzeit zum Bearbeiten von Holz verwendet wurden, wie die Lochaxt, den Feuerstein oder das Kupferbeil. In einem informativen Sägewerksfilm wurde den Schülern verdeutlicht, wie viel länger es früher dauerte, einen Baum in Bretter zu sägen: nämlich einen Vormittag. Heute erledigen das Maschinen in nur einer Minute! Weiter lernten sie anhand vieler künstlerischen Holzkunstwerke die drei wichtigen Holz verarbeitenden Techniken „Biegen“, „Schneiden“ und „Spanen“ genauer kennen. In einem Raum mit zahlreichen Bildern und kleinen Modellen moderner Holz-Bauwerke angekommen, notierte sich jeder einzelne noch, welche drei ihm/ihr besonders imponiere und gefalle.
Im Kunstunterricht werden sich die zwei Gruppen nun mithilfe der gemachten Fotos, der Fragebögen und dem selbstständig Mitgeschriebenen gegenseitig informieren. Mit den noch schnell aus dem Müll gefischten Holzresten aus dem Workshop werden die kreativen Künstler der 7. Klasse sicher ein weiters sehr individuelles Kunstwerk erschaffen - vielleicht sogar in 3D?! Ideen entstanden bereits vor Ort.

Julia Fricke