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Wir waren im Schullandheim Aktionen im vergangenen Schuljahr



Klasse 6 a


Klassenleitung

Decker Birgit

Klassensprecher

1. Klassensprecher: Thomas Strobl
2. Klassensprecher: Lea Lechner

Klassenelternsprecher

1. Sprecher: Nicole Lechner
Stellvertreter: Simone Narr

Aktionen im vergangenen Schuljahr


Seebruck - wo Kelten und Römer einst friedlichen Handel betrieben


Schüler erleben und entdecken heimische Geschichte hautnah

Endlich war es so weit! Die Fahrt durch den schneebedeckten Chiemgau nach „BEDAIUM“, wie die Römer und Kelten das heutige Seebruck vor mehr als 2000 Jahren nannten, konnte beginnen. Nach einer Stunde mit netten Gesprächen und tollen Aussichten auf die weißen Berge und den Chiemsee wurden die gespannten Schüler der Klassen 6 a und 6 b vor dem Römermuseum vom römischen Legionär „Quintus Tiberius Octavius“ herzlich empfangen.
Anhand eines großen Gemäldes im ersten Stock erklärte er den Kindern zu Beginn, wie Bedaium früher wohl ausgesehen hat und ließ sie zu einzelnen Gebäuden Vermutungen anstellen. Danach durften sie im gut ausgestatteten Vitrinenraum neben dem Besichtigen von alten Gegenständen wie Münzen, Zangen, Krüge und Messer Geschichte zum Anfassen erleben: ein Stück Stoff wurde kunstvoll mit einer Fibel um eine Schülerin herum drapiert, eine alte aber dennoch scharfe Schere durfte ausprobiert werden, ein Schüler spielte auf einer Holzscheibe gegen den Legionär Mühle, ein „Meterstab“ wurde bestaunt und dann schrieben die jungen Bayern wie einst die alten Römer auf Tafeln mit Bienenwachs.
In zwei weiteren Räumen konnten diverse Teigwaren, wie unter anderem das Hochzeitsbrot, sowie Grabbeilagen, eine Holzkutsche und sogar Überreste eines Schädels betrachtet werden.
Zum Schluss der informativen Museumsführung mit Octavius durfte sogar jeder Schüler mit Schild und Proviant einmal um eine Vitrine gehen. Wie anstrengend es damals für Legionäre gewesen sein muss jeden Tag 30 km zu marschieren! Mit nicht weniger körperlichem Einsatz erprobte die zweite Gruppe währenddessen eine alte Granitmühle, die Weizenkörner zu zartem Mehl werden ließ.
Mithilfe der Erzählungen der Römerin „Martina“ gelang es den Schülern die originalen dunklen Steine zwischen Museum und Kirche vor ihrem inneren Auge zu einem römischen Tempel wachsen zu lassen.


Nach einem kleinen Fußmarsch durch den Schnee gelangten die Kinder zu überdachten Mauerresten, die sich anhand geschickter Fragen von Martina wie ein Puzzle zu einer Darre mit Brunnen zusammensetzten. Darin wurden wahrscheinlich einst in zwei abgetrennten Räumen sowohl Fisch geräuchert als auch Mehl gelagert und andere Nahrungsmittel getrocknet.
In einem kleinen Rollenspiel erfuhren die Schüler auf witzige Weise über die römische Familienstruktur: Der Vater hatte das Sagen, wurde aber auch für jeglichen Unfug seiner Kinder zur Verantwortung gezogen. Die Mutter war hauptsächlich da um Kinder zu gebären und aufzuziehen. Töchter zählten viel weniger als Söhne. Kinder durften oder konnten oft nicht in die Schule gehen, hatten nie Urlaub und mussten meist viel und hart für die Familie arbeiten.
Zum krönenden Abschluss der vielseitigen Erlebnisführung wurde von einer Schülerin noch eine türkisfarbene Tunika, Mantel und Gürtel präsentiert; von drei Jungen die unterschiedlichen Rüstungen der Kelten und Römer. Ein jeder hatte vor der Heimfahrt noch die Gelegenheit ein acht Kilogramm schweres Holzschild zu heben, ein Kettenhemd anzuziehen oder einen der drei eisernen Helme aufzusetzen.
Manch einer mag die Lasten und Pflichten des Mittelschülerdaseins im Vergleich als angenehm erkannt haben.


Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten

Alle Schülerinnen und Schüler beider 6. Klassen nahmen am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten teil. Der Wettbewerb zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben und wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen.
Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. Mitmachen können alle sechsten Schulklassen. Wer gerne liest und Spaß an Büchern hat, ist eingeladen sein Lieblingsbuch vorzustellen und eine kurze Passage daraus vorzulesen.

In einer ersten Runde ermittelten die Klassen 6 a und 6 b jeweils ihre beiden Klassenbesten. Im Vorfeld wurden sie von Frau Schiöberg-Fey - Inhaberin des Bücherladens in Assling - gecoached. Sie kam nahm sich Zeit dafür, in beiden Klassen den Schülerinnen und Schülern wertvolle Tipps zum Vorlesen zu geben.

Vielen Dank dafür, Frau Schiöberg-Fey!

In einer 2. Runde traten die vier Finalisten gegeneinander an. Die beiden Klassenlehrkräfte Herr Birk und Frau Decker hatten hierfür eine unabhängige Jury berufen, welche den Sieger/die Siegerin ermitteln sollte, der/die dann die Schule auf nächsthöherer regionaler Ebene vertreten wird.
Frau Careddu-Bayr und Herr Mayer, der sich als Berufspate an unserer Schule engagiert, hatten es als Jurorenteam wirklich nicht leicht, sich für einen Sieger/eine Siegerin zu entscheiden.

Die vier Finalisten lasen wie in der 1. Runde jeweils 3 Minuten einen Wahltext vor. Darauf folgte laut Wettbewerbsbestimmungen der Vortrag eines Fremdtextes, der schließlich zur Entscheidung führte.


Die Jahrgangssiegerin des Vorlesewettbewerbs 2017 der Fritz-Schäffer-Schule Ostermünchen heißt: Lea Lechner

Herzlichen Glückwunsch!


Lea Lechner durfte am Montag, 26. Februar im Rahmen des "Vorlesewettbewerbs" der 6. Klassen als unsere Schulsiegerin am Kreisentscheid teilnehmen. 18 aufgeregte Schulsieger und Schulsiegerinnen aller Schularten des Landkreises Rosenheim waren dazu von 14:00 - 17:00 Uhr zusammen mit ihren Eltern und Lehrkräften in die Stadtbücherei Bad Aibling geladen.
Die Wettbewerbsteilnehmer lasen jeweils ca. 3 Minuten aus ihrem selbst gewählten Buch vor. Direkt im Anschluss an ihren Wahltext mussten die Schulsieger eine unbekannte Textstelle aus dem Buch "Tim und das Geheimnis von Knolle Murphy" von Eoin Colfer lesen.


Die fünfköpfige Jury u. a. bestehend aus dem Kulturreferenten des Landkreises Rosenheim, Autoren sowie einem Regisseur hatten es nicht leicht, sich am Ende für einen Sieger/eine Siegerin zu entscheiden.
Gewonnen haben den Kreisentscheid schließlich Melanie Hartmann aus Nußdorf (Maria-Caspar-Filser-Schule in Brannenburg) in der Gruppe A (Hauptschulen) und Maresa Neuerer aus Großhelfendorf (Gymnasium Bruckmühl) in Gruppe B (Realschule/Gymnasium). Beide Siegerinnen dürfen nun im Frühjahr am Regionalentscheid auf Bezirksebene teilnehmen.
Am Ende der Veranstaltung erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde sowie ein Buchgeschenk.

Wir sind stolz auf unsere Schulsiegerin!